Ich dachte früher, dass der „richtige“ Schamanismus indigen sein muss.
Bis ich die schamanische Ausbildung „Nagual Schamanismus“ bei Udo Vukovics begann. Das, was ich hier lernte und weiterhin lerne, ist Magie pur und im Prinzip die Essenz von Kraft und Magie und die heilsame und umsichtige Anwendung. Die schamanische Haltung und der persönliche Reifungsprozess sind ebenfalls ein wesentlicher Teil dieser Ausbildung. Der Bezug zum Mythos dieser Richtung, der allem zugrunde liegt, gibt den Rahmen und die „Färbung“.
„Mein“ Schamanismus hat eben eine andere Färbung und andere Geister treten auf. So, wie es verschiedene Sprachen gibt, gibt es verschiedene schamanische Richtungen. Warum sollte es also in Europa keine ernstzunehmende schamanische Richtung geben? Ich kenne keine andere europäische Richtung, die es möglich macht, mit westlichem Verständnis eine derartige Tiefe der Magie und des Schamanismus zu vermitteln.
Im übrigen bin ich nach 17 Jahren umfassender und herausfordernder Aus- und Fortbildung auf dem Weg zur schamanischen Meisterschaft. Ich habe noch viel zu lernen.
Die Qualität und hohe Kunst meines schamanischen Lehrers und der schamanischen Ausbildung und zeigt sich unter anderem auch dadurch, dass ich keine psychoaktiven Pflanzen benötige, um meine Wahrnehmung zu verändern. In den 17 Jahren habe ich auch eine intensive Wahrnehmungsschulung erfahren und gelernt, mich in andere „Aufmerksamkeiten“ zu versetzen um Wesenheiten, andere Felder und Dimensionen zu erkennen. Es gelingt mir nicht immer gleich gut. Deshalb bin ich noch immer am Lernen.
Schamanismus ist eine hohe, komplexe und heikle Kunst, deren Beherrschung jahrzehntelange Ausbildung erfordert.
Das kann ich bestätigen.