SchamaninUrsula

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  • als Antwort auf: Was ist ein Schamane? #273
    SchamaninUrsula
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    Was bedeutet für mich, Schamanin zu sein?

    Schamanin zu sein bedeutet für mich, immer wieder aus einer reinen Quelle der Ekstase zu trinken.

    Schamanin zu sein bedeutet für mich, selbst wie ein Stern über das eigene Leben zu strahlen.

    Schamanin zu sein, hat meine Sicht auf das Leben in einen größeren menschlichen und zugleich auch in einen zutiefst magischen und spirituellen Zusammenhang gestellt.

    Schamanin zu sein, bedeutet für mich vollkommene Hingabe an den Spirit. Und es bedeutet für mich Heilung meiner und wenn du magst, auch deiner Seele.

    Magisch ausgebildet zu sein und Zugang zu magischen Feldern zu haben, geht mit einer Verantwortung einher. In meinem Fortschreiten als Schamanin bin ich mit immer stärkeren magischen Feldern verbunden. Das verlangt beständige Achtsamkeit und die Bereitschaft zu Bewusstheit und Klarheit.

    Sind wir eingeweihte Schamaninnen und Schamanen immerzu vorbildlich in unserer Lebensführung? Das vielleicht nicht, aber wir haben die Hingabe an Natur, Magie und Spirit tief verinnerlicht. Im schamanischen Tun und Lassen zeigt sich dann jedes Mal unser wahres Gesicht als SchamanInnen.

    Schamanen-Sein bedeutet die Beherrschung der Kunst der Magie. Deshalb üben wir SchamanInnen uns immer wieder in den Kunstfertigkeiten der Wahrnehmung und des magischen Handelns.

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    als Antwort auf: Schamanismus in indigenen Kulturen vs. westlicher Schamanismus #156
    SchamaninUrsula
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    Ich dachte früher, dass der „richtige“ Schamanismus indigen sein muss.

    Bis ich die schamanische Ausbildung „Nagual Schamanismus“ bei Udo Vukovics begann. Das, was ich hier lernte und weiterhin lerne, ist Magie pur und im Prinzip die Essenz von Kraft und Magie und die heilsame und umsichtige Anwendung. Die schamanische Haltung und der persönliche Reifungsprozess sind ebenfalls ein wesentlicher Teil dieser Ausbildung. Der Bezug zum Mythos dieser Richtung, der allem zugrunde liegt, gibt den Rahmen und die „Färbung“.
    „Mein“ Schamanismus hat eben eine andere Färbung und andere Geister treten auf. So, wie es verschiedene Sprachen gibt, gibt es verschiedene schamanische Richtungen. Warum sollte es also in Europa keine ernstzunehmende schamanische Richtung geben? Ich kenne keine andere europäische Richtung, die es möglich macht, mit westlichem Verständnis eine derartige Tiefe der Magie und des Schamanismus zu vermitteln.

    Im übrigen bin ich nach 17 Jahren umfassender und herausfordernder Aus- und Fortbildung auf dem Weg zur schamanischen Meisterschaft. Ich habe noch viel zu lernen.

    Die Qualität und hohe Kunst meines schamanischen Lehrers und der schamanischen Ausbildung und zeigt sich unter anderem auch dadurch, dass ich keine psychoaktiven Pflanzen benötige, um meine Wahrnehmung zu verändern. In den 17 Jahren habe ich auch eine intensive Wahrnehmungsschulung erfahren und gelernt, mich in andere „Aufmerksamkeiten“ zu versetzen um Wesenheiten, andere Felder und Dimensionen zu erkennen. Es gelingt mir nicht immer gleich gut. Deshalb bin ich noch immer am Lernen.

    Schamanismus ist eine hohe, komplexe und heikle Kunst, deren Beherrschung jahrzehntelange Ausbildung erfordert.
    Das kann ich bestätigen.

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